Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Sprichwort fällt mir in diesem Zusammenhang sofort ein, denn geplant war ein Besuch der Creativa Dortmund schon für das Jahr 2020. Nicht nur der Besuch, sondern gleich die ganze Messe fiel wegen Corona aus. Vier Jahre sind eine lange Zeit und die Erwartungen entsprechend hoch.

[Der Artikel ist ein Erfahrungsbericht und enthält keine bezahlte Werbung!]

Nix für Langschläfer

Vom Weserbergland bis nach Dortmund ist man eine Weile unterwegs, also klingelte der Wecker schon früh um 5:15 Uhr. Viel zu früh für ein anständiges Frühstück. Ein kleiner Joghurt musste reichen. Schwiegersohn hatte ein „richtiges“ Frühstück im Zug versprochen und war extra früh dafür aufgestanden.

6:56 Uhr Abfahrt in Springe, Umstieg ein paar Minuten später in Hameln. Ja, die kurze Fahrt hätten wir uns sparen können, so konnten wir aber gemeinsam ins Abenteuer Creativa Dortmund starten. Bis zum nächsten Umstieg in Herford blieb genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit großem Kaffee.

Auf los gehts – wohin zuerst?

Auf der Creativa kamen wir so gegen 10:00 Uhr an. Der Einlass ging recht zügig vonstatten, die Spannung stieg. Die Liste der Aussteller und Stände, die wir besuchen wollten, war lang. Also haben wir gleich in der ersten Halle losgelegt – und Cannoli gekauft 😉 Leider nicht so gut, wie das Original, aber doch eine Versuchung!

Über mangelnde Besucher konnten sich die Betreiber der Creativa sicher nicht beklagen, manchmal wurde es schon ganz schön eng. Da haben wir den Aufenthalt in den etwas weniger besuchten Ecken richtig genossen.

Zum Mittag gönnten wir uns jeweils eine Portion Currywurst mit Pommes – Wurst gut, Pommes okay, aber viel zu viel. Leider gab es deutlich zu wenig Sitzgelegenheiten!

Unsere Highlights waren:

  • der Stand mit Spinnrädern und Blendingboards, die auch wirklich ausprobiert werden durften
  • die tollen Panels und Stoffe verschiedener Hersteller/Verkäufer
  • die Stände, an denen ich mir Plotter ansehen konnte
  • Diamond-Painting und Samtbilder für meine Tochter

Voller Erfolg!

Nach einigen Stunden waren wir „am Ende“. Am Ende der interessanten Stände, am Ende unserer Kräfte und Aufnahmefähigkeit und auch am Ende unserer Verpackungskapazitäten. Voll beladen und müde gings zur U-Bahn-Station.

Große Reise? Nein, Messebesuch!
Auch U-Bahn-Fahren will gelernt sein

Aufgrund der Zugbindung ab Dortmund-Hauptbahnhof hatten wir noch eine längere Wartezeit, die wir für einen Stadtbummel und ein kleines Bier nutzten.

Abendbrot gab es dann im Zug. Nach der Ankunft zu Hause gegen 21:30 Uhr reichte die Energie nur noch bis aufs Sofa. Jetzt arbeitet der Kopf an neuen Ideen zum Nähen, Plotten und Bloggen …

Abendessen im Zug

Creativa Dortmund: Tolle Inspirations- und Einkaufsquelle

Werde ich wieder zur Creativa Dortmund fahren? Ich weiß es nicht. Zum einen steht ein Umzug an, dann ist Dortmund „ein paar“ Kilometer weiter entfernt, zum anderen hab ich erst einmal genügend Inspiration für die nächsten Jahre. Ist ja nicht so, dass ich eine Messe dafür benötige. Ideen liegen ja geradezu auf der Straße, stecken in Filmen, Büchern, Geschäften, finden sich auf Reisen (meine liebste Inspirationsquelle!) und tauchen einfach so in meinem Kopf auf.

Empfehle ich einen Besuch auf der Creativa Dortmund? Auf jeden Fall! Die Menge an Ausstellern und die Vielfalt an Ständen bietet für nahezu jedes kreative Hobby etwas. Du kannst in zahlreichen Workshops Deine kreativen Fähigkeiten erweitern, Dich – auch ohne sofort kaufen zu müssen – beraten lassen und verschiedene Geräte testen und Dich mit Material für Dein Hobby eindecken.

Ein Gedanke zu “Messebesuch: Creativa Dortmund”

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